Webshop Fotografie: Produktbilder, die im Onlineshop verkaufen
Wie Sie mit professioneller Webshop Fotografie in Wien mehr Conversion erzielen und Retouren senken, abgestimmt auf Shopify, WooCommerce und Co.
Im Onlineshop entscheidet das Produktbild, lange bevor jemand die Beschreibung liest. Wer online kauft, kann nichts angreifen und nichts anprobieren, deshalb übernimmt die Webshop Fotografie die Rolle, die im Geschäft das Regal und das Verkaufsgespräch spielen. In Österreich flossen 2025 rund 12,1 Milliarden Euro in den Interneteinzelhandel, und laut Statistik Austria verkaufen bereits rund 31 Prozent der heimischen Unternehmen online. In diesem Markt sind schwache Produktfotos deshalb ein teurer Nachteil.
Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, worauf es bei der Webshop Fotografie ankommt: welche Bildtypen ein Shop braucht, welche technischen Vorgaben Format, Auflösung und Ladezeit setzen und wie die Bilder mit Systemen wie Shopify und WooCommerce zusammenspielen. Außerdem lesen Sie, wie gute Produktbilder die Conversion heben und Retouren senken, und was ein Shooting bei einem Studio in Wien realistisch kostet.
Webshop Fotografie ist die gezielte fotografische Aufbereitung von Produkten für den Verkauf im Onlineshop. Sie umfasst den sauberen Freisteller auf weißem Hintergrund, die Detailaufnahme, das Anwendungsbild und oft ein kurzes Video, alles abgestimmt auf die Darstellung im Shop. Der Zweck ist klar: Das Bild soll das fehlende Erlebnis am Regal ersetzen und dem Kunden Sicherheit geben. Ein Onlineshop steht dabei im ständigen Vergleich mit Amazon und Zalando, deren Bildqualität Kunden längst als Maßstab verinnerlicht haben.
Anders als ein Katalogfoto arbeitet ein Shopbild zudem in einem festen Raster. Schließlich steht es neben hunderten Konkurrenzprodukten, wird meist am Smartphone betrachtet und muss in Sekunden überzeugen. Deshalb folgt professionelle Webshop Fotografie eigenen Regeln, die sich von klassischer Werbefotografie unterscheiden. Den grundsätzlichen Rahmen dazu liefern unsere Produktfotografie und der ausführliche Ratgeber zur Produktfotografie.
In der Kategorieübersicht sieht der Kunde zunächst nur ein einziges Bild, nämlich das Hauptbild. Ist es dunkel, schief oder unruhig, scrollt der Blick weiter, und das Produkt bekommt keine zweite Chance. Ein klarer Freisteller dagegen zieht den Klick, weil er das Produkt sofort lesbar macht. Genau hier setzt der Packshot an, also das sachliche Katalogbild ohne Ablenkung.
Die Begriffe überschneiden sich, meinen allerdings unterschiedliche Schwerpunkte. Onlineshop Fotografie beschreibt eher das gesamte visuelle Konzept eines Shops, während Webshop Fotografie den technischen Fokus auf Shopsystem und Darstellung legt. Wer das Thema breiter angehen möchte, findet in unserem Beitrag zur Onlineshop Fotografie und zur E-Commerce Fotografie die passende Ergänzung.
Ein überzeugender Produktauftritt besteht nie aus einem einzigen Foto, sondern aus einer durchdachten Bildstrecke. Jeder Bildtyp beantwortet dabei eine andere Frage des Kunden, vom ersten Eindruck bis zum letzten Zweifel vor dem Kauf. Wer die Typen kennt, plant das Shooting gezielt und vermeidet so teure Nachschüsse. Zudem lohnt es sich, die Reihenfolge der Bilder vorab festzulegen, denn die ersten drei Ansichten sehen die meisten Kunden zuerst.
Sobald ein Shop wächst, wird Einheitlichkeit zum Verkaufsargument. Gleicher Hintergrund, gleicher Bildausschnitt und gleiche Lichtstimmung lassen ein Sortiment hochwertig wirken, auch wenn die Produkte aus verschiedenen Lieferungen stammen. Ein zusammengewürfelter Bildstil signalisiert dagegen Beliebigkeit und schreckt ab. Für Mode, Schmuck oder Lebensmittel gelten zudem eigene Regeln, die unsere Modefotografie, die Schmuckfotografie und die Foodfotografie abdecken.
Ein kurzes Produktvideo zeigt beispielsweise in wenigen Sekunden, was zehn Fotos nur andeuten. Es lässt Stoffe fallen, Mechanik einrasten und Oberflächen glänzen, und genau das nimmt dem Kunden die letzte Unsicherheit. Wie sich solche Clips planen und produzieren lassen, zeigt außerdem unsere Videoproduktion.
Gute Webshop Fotografie erfüllt harte technische Vorgaben, denn das schönste Bild nützt wenig, wenn es langsam lädt oder unscharf zoomt. Vor allem vier Größen entscheiden über die Darstellung: Bildformat, Auflösung, Dateigröße und Farbraum. Wer sie von Anfang an richtig setzt, spart sich später mühsames Nachbearbeiten.
Für scharfes Hineinzoomen empfehlen die großen Shopsysteme quadratische Bilder mit rund 2.048 x 2.048 Pixeln, mindestens jedoch 800 x 800 Pixel. Erst diese Auflösung erlaubt es, Materialien und Details ohne Verpixelung zu vergrößern. Das Studio liefert die Bilder deshalb hochauflösend und schneidet sie einheitlich zu, damit jedes Produkt im selben Ausschnitt sitzt. Außerdem behält ein hochauflösendes Original genug Reserven für spätere Formate, etwa für einen gedruckten Katalog oder eine Anzeige.
Bei den Dateiformaten haben sich JPEG, PNG und zunehmend WebP durchgesetzt. WebP liefert bei gleicher Qualität deutlich kleinere Dateien, was die Ladezeit spürbar senkt. Als praktischer Zielwert gelten dabei 100 bis 300 Kilobyte pro Produktbild. Google bewertet die Ladezeit außerdem als Nutzer- und Ranking-Faktor, weshalb sich eine saubere Komprimierung doppelt auszahlt. Einen guten Überblick geben die Empfehlungen von Google zu modernen Bildformaten und die Google-Richtlinien für Bilder in der Suche.
Für das Web gilt sRGB als Standardfarbraum. Wird ein Bild versehentlich in Adobe RGB oder CMYK exportiert, wirken die Farben im Browser oft flau oder verschoben. Deshalb exportieren wir jede Webshop Fotografie in sRGB, damit das Rot im Shop so aussieht wie das Rot des echten Produkts. Für den späteren Katalogdruck liefern wir die Dateien zusätzlich in Druckauflösung mit 300 dpi.
Jedes Shopsystem behandelt Bilder etwas anders, und wer das weiß, spart sich Ärger beim Hochladen. Schließlich müssen die Bilder zu den Vorgaben der Plattform passen, sonst schneidet das System sie ungünstig zu oder komprimiert sie zu stark. Eine auf das Shopsystem abgestimmte Webshop Fotografie fügt sich dagegen sauber ein.
Shopify arbeitet beispielsweise am liebsten mit quadratischen Bildern und stellt sie in einem festen Raster dar. Das Help Center empfiehlt eine Kantenlänge von rund 2.048 Pixeln sowie die Formate JPEG, PNG oder WebP. Wer alle Produkte im gleichen quadratischen Zuschnitt anliefert, bekommt somit eine ruhige, professionelle Kategorieseite. Die Details dazu stehen im Shopify Help Center.
WooCommerce als WordPress-Erweiterung ist flexibler, überlässt die Bildgrößen aber dem jeweiligen Theme. Hier lohnt es sich, die Maße für Katalogbild, Einzelbild und Thumbnail vorab festzulegen und die Fotos genau dafür zu liefern. Für Händler, die zusätzlich auf Marktplätzen verkaufen, kommen außerdem eigene Regeln dazu, etwa die strengen Vorgaben für das Amazon-Hauptbild, die wir in der Amazon Produktfotografie genauer erklären.
Viele Händler verkaufen parallel im eigenen Shop, auf Amazon und über Social Media. Statt für jeden Kanal neu zu fotografieren, plant ein durchdachtes Shooting gleich alle Formate mit: der quadratische Freisteller für den Shop, das Bild mit Freiraum für Anzeigen und das Hochformat für Stories. So entsteht aus einem Termin ein kompletter Bildsatz, den Sie später überall einsetzen. Wer Teile davon selbst beisteuern will, findet in unserem Beitrag Produktfotos selbst machen die Grenzen des Do-it-yourself. Dieser Ansatz spart Zeit und Geld, weil das Umbauen zwischen den Kanälen entfällt und alle Bilder aus einer Hand denselben Look tragen.
Produktbilder wirken direkt auf zwei Kennzahlen, die jeden Shop tragen: die Conversion-Rate und die Retourenquote. Bessere Bilder holen nämlich mehr Besucher zum Kauf und schicken zugleich weniger Ware zurück. Beide Effekte lassen sich messen, sobald ein Shop von Handyfotos auf professionelle Webshop Fotografie umstellt.
Ein Kunde, der ein Produkt gut sieht, kauft eher. Große, scharfe Bilder mit Zoom, mehreren Perspektiven und ehrlichen Details nehmen ihm die Unsicherheit des Distanzkaufs. Studien zur Nutzerführung zeigen seit Jahren, dass Produktbilder zu den ersten Elementen gehören, die ein Besucher überhaupt betrachtet. Wer hier überzeugt, senkt folglich die Absprungrate und hebt den Umsatz pro Besucher. In der Praxis zeigt sich dieser Effekt oft schon nach wenigen Wochen, sobald die neuen Bilder online sind und die ersten Zahlen im Shop vorliegen.
Retouren sind der stille Gewinnfresser im Handel, besonders bei Mode. Ein Großteil der Rücksendungen entsteht, weil die Ware anders aussieht als erwartet: andere Farbe, andere Größe, anderes Material. Genau hier arbeitet gute Webshop Fotografie vorbeugend. Wer Farben farbecht abbildet, Größenreferenzen zeigt und Materialien im Detail sichtbar macht, reduziert somit die Enttäuschung beim Auspacken und damit die Retourenquote.
Über die einzelne Kennzahl hinaus zahlt jedes Bild auf die Marke ein. Ein einheitlicher, hochwertiger Auftritt schafft Vertrauen und rechtfertigt zudem höhere Preise. Kunden verbinden saubere Bilder nämlich mit einem seriösen Anbieter, und dieses Vertrauen wirkt weit über den ersten Kauf hinaus. Welche Ergebnisse wir für Händler bereits erzielt haben, zeigen unsere Referenzen.
Webshop Fotografie kostet nicht wegen des Auslösens, sondern wegen der Planung, des Aufbaus, der Aufnahme und der Nachbearbeitung jedes Bildes. Wer diese Faktoren kennt, kann ein Angebot daher einschätzen, statt nur auf den Endpreis zu starren. In Wien richtet sich der Preis vor allem nach der Zahl der Produkte und der gewünschten Bildtiefe pro Artikel.
Zuerst klären wir Sortiment, Bildtypen und Zielsystem, also ob die Bilder in Shopify, WooCommerce oder auf einem Marktplatz landen. Danach steht der Aufbau, bevor das erste Produkt auf den Tisch kommt. Anschließend fotografieren wir Artikel für Artikel im gleichen Setup, was den Durchsatz hochhält. Zum Schluss folgen Freistellen, Farbkorrektur und der Export in den passenden Formaten.
| Faktor | Wirkung auf den Preis |
|---|---|
| Anzahl der Produkte | Mehr Artikel senken den Preis pro Bild, sobald das Set einmal steht |
| Bilder pro Produkt | Ein Freisteller ist günstiger als eine Strecke aus fünf Ansichten |
| Freisteller und Retusche | Sauberes Freistellen und aufwändige Retusche erhöhen den Aufwand |
| Anwendungs- und Modellbilder | Kontextbilder mit Model oder Location kosten mehr als reine Packshots |
| Video und 360 Grad | Bewegtbild und drehbare Ansichten sind ein eigener Posten |
Ein reibungsloses Shooting beginnt bei Ihnen. Liefern Sie die Produkte sauber, vollständig und als beste Ansichtsware, denn Kratzer und Fussel kosten später Retuschezeit. Notieren Sie außerdem, welche Ansichten Sie pro Artikel brauchen und in welchem Shopsystem die Bilder erscheinen. Wer einen erfahrenen Produktfotografen sucht oder das Studio kennenlernen will, findet den Einstieg über unser Studio in Wien. Je besser diese Vorbereitung ausfällt, desto ruhiger läuft der Shooting-Tag, und desto günstiger wird am Ende die Rechnung.
Auch bei Produktbildern gilt das Urheberrecht. Der Fotograf räumt Ihnen Nutzungsrechte für den vereinbarten Zweck ein, etwa Shop, Marktplatz und Werbung, während das Urheberrecht selbst bei ihm bleibt. Wir halten den Umfang deshalb schriftlich fest, damit später niemand rätselt, was erlaubt ist. Einen kompakten Überblick zum Thema gibt die WKO Berufsfotografen.
Was kostet Webshop Fotografie für einen Onlineshop?
Der Preis hängt vor allem an der Zahl der Produkte, an den Bildern pro Artikel und am Aufwand für Freisteller und Retusche. Ein reiner Packshot ist günstiger als eine Strecke mit Anwendungs- und Modellbildern. Bei größeren Sortimenten sinkt der Preis pro Bild deutlich, weil das Set nur einmal aufgebaut wird. Für ein konkretes Angebot genügen zwei Angaben: wie viele Artikel und welche Ansichten Sie pro Artikel brauchen.
Welche Bildgröße brauche ich für Shopify und WooCommerce?
Als Richtwert gelten quadratische Bilder mit rund 2.048 x 2.048 Pixeln, damit der Zoom scharf bleibt. Shopify stellt Bilder in einem quadratischen Raster dar, WooCommerce richtet sich nach dem Theme. Wir liefern die Fotos hochauflösend und im gewünschten Zuschnitt, sodass sie ohne Nacharbeit ins jeweilige System passen.
Wie viele Bilder braucht ein Produkt im Webshop?
Als Faustregel gelten drei bis sechs Bilder pro Artikel: ein Hauptbild als Freisteller, ein bis zwei Detailaufnahmen, ein Anwendungsbild und bei Bedarf eine Größenreferenz oder ein kurzes Video. Je erklärungsbedürftiger das Produkt ist, desto mehr Ansichten lohnen sich, weil sie offene Fragen beantworten und die Retouren senken.
Welches Bildformat ist für den Webshop am besten?
Für den Shop eignen sich JPEG, PNG und vor allem WebP. WebP liefert bei gleicher Qualität kleinere Dateien und beschleunigt so die Ladezeit. Als Zielwert gelten 100 bis 300 Kilobyte pro Bild im Farbraum sRGB. PNG bietet sich an, wenn ein transparenter Hintergrund gebraucht wird.
Wie senkt professionelle Webshop Fotografie die Retouren?
Viele Rücksendungen entstehen, weil die Ware anders aussieht als erwartet. Farbechte Bilder, klare Detailaufnahmen und eine Größenreferenz zeigen das Produkt so, wie es wirklich ist. Dadurch kauft der Kunde bewusster, und die Enttäuschung beim Auspacken bleibt aus. Gerade bei Mode und Schuhen wirkt dieser Effekt spürbar.
Wie lange dauert ein Produktshooting für den Shop?
Das hängt an Menge und Bildtiefe. Sobald das Set steht, sind einfache Freisteller in wenigen Minuten pro Artikel erledigt, aufwändige Strecken mit mehreren Ansichten dauern länger. Ein durchgeplanter Tag schafft so ein größeres Sortiment. Danach folgen Bildauswahl, Freistellen und Retusche, sodass die fertigen Dateien wenige Werktage später bereitliegen.
Wem gehören die Bilder aus der Webshop Fotografie?
Das Urheberrecht bleibt gesetzlich beim Fotografen. Sie erhalten klar definierte Nutzungsrechte für den vereinbarten Zweck, etwa Shop, Marktplatz und Werbung. Wir halten den Umfang schriftlich fest, damit später niemand rätselt, was erlaubt ist. Eine zeitlich unbegrenzte oder besonders breite Nutzung wird gesondert vereinbart.
Webshop Fotografie ist einer der wenigen Hebel, die ein Shopbetreiber vollständig selbst in der Hand hat. Wer die richtigen Bildtypen plant, die technischen Vorgaben von Format bis Ladezeit einhält und die Bilder auf Shopify oder WooCommerce abstimmt, verkauft mehr und bekommt weniger Ware zurück. Der Aufwand dafür bleibt überschaubar, denn meist genügt ein gut geplanter Shooting-Tag, und die Bilder arbeiten danach jahrelang für den Shop. Gerade in einem Markt, der jedes Jahr zweistellig wächst, rechnet sich diese Investition deshalb schnell. Wer heute in gute Bilder investiert, verschafft seinem Shop einen Vorsprung, der mit jedem Besucher wirkt.
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