Produktfotos, die verkaufen: der Praxis-Ratgeber für Onlinehändler
Von Licht und Hintergrund bis Schärfe und Perspektive: wie Sie Produktfotos selbst machen und wann sich der Profi rechnet.
Ein Onlineshop verkauft über Bilder, lange bevor jemand die Produktbeschreibung liest. Wer Produktfotos selbst macht, entscheidet damit unmittelbar mit, ob ein Artikel im Warenkorb landet oder weggeklickt wird. Die beruhigende Nachricht für Wiener Händlerinnen und Händler: Für saubere, verkaufsstarke Aufnahmen braucht es kein großes Studio, sondern ein Fenster, etwas Geduld und ein paar Handgriffe, die schnell zur Routine werden.
Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, worauf es bei eigenen Aufnahmen ankommt: wie Sie mit Fensterlicht oder einer günstigen Softbox arbeiten, warum der weiße Hintergrund im Shop so wichtig ist, wie Sie Schärfe und Perspektive kontrollieren und Reflexionen loswerden. Dazu ein realistischer Blick darauf, wo die Grenzen des Selbermachens liegen und wann der Griff zum Profi das Budget spart, statt es zu belasten.
Ein gutes Produktfoto zeigt den Artikel so, wie ihn ein Kunde in der Hand halten würde: scharf, in echten Farben, gut ausgeleuchtet und frei von Ablenkung. Der Zweck ist verkaufen, nicht dekorieren. Auf einer Produktseite ersetzt das Bild das Anfassen im Geschäft, und genau diese Aufgabe muss es erfüllen. Ist die Aufnahme dunkel, unscharf oder farbstichig, entsteht Zweifel, und Zweifel kostet im E-Commerce bare Bestellungen.
Der Unterschied zwischen einem schnellen Handyschnappschuss und einem sauberen Produktfoto liegt selten an der teuren Kamera. Er entsteht aus drei Dingen: aus dem Licht, das die Form und die Oberfläche zeigt, aus einem ruhigen Hintergrund, der das Produkt nicht überlagert, und aus der Nachbearbeitung, die Farbe und Ausschnitt geradezieht. Wer diese drei Hebel versteht, holt aus einfachem Werkzeug erstaunlich viel heraus.
Im Onlinehandel ist das Bild der wichtigste Verkäufer. Es ist das Erste, was ins Auge fällt, es entscheidet über den Klick in der Suchergebnisliste und über das Vertrauen auf der Detailseite. Uneinheitliche Fotos, mal hell, mal dunkel, mal mit anderem Hintergrund, lassen ein Sortiment zusammengewürfelt wirken. Ein konsistenter Bildstil dagegen signalisiert, dass hier jemand sorgfältig arbeitet. Wie stark durchdachte Produktbilder auf den Abverkauf wirken, vertieft der Beitrag zur Bedeutung professioneller Produktbilder.
Selten reicht ein einziges Foto pro Artikel. Drei Typen decken die meisten Anforderungen ab, und jeder erfüllt einen anderen Zweck:
Eine breite Übersicht über Techniken und Einsatzbereiche liefert unser Ratgeber zur Produktfotografie: Arten, Technik und Nutzen. Wer das Ganze professionell auslagern will, findet auf der Seite zur Produktfotografie von studiolehner den passenden Rahmen.
Licht ist der Faktor, der über die Qualität eines Produktfotos am stärksten entscheidet. Gutes Licht sieht man dem Bild nicht an, man sieht nur, dass Farben stimmen, die Oberfläche lebt und keine harten Schatten stören. Die teuerste Kamera rettet ein schlecht ausgeleuchtetes Motiv nicht, während ein günstiges Smartphone bei sauberem Licht überraschend gute Ergebnisse liefert.
Die einfachste und beste Lichtquelle für den Anfang steht in fast jedem Raum: ein großes Fenster. Weiches Tageslicht von der Seite modelliert das Produkt, zeigt Struktur und wirkt natürlich. Wichtig ist indirektes Licht, kein greller Sonnenschein, der harte Schlagschatten wirft. Stellen Sie das Produkt seitlich zum Fenster und platzieren Sie auf der Schattenseite eine weiße Styroporplatte oder einen Karton als Reflektor, der das Licht sanft zurückwirft und die Schatten aufhellt. Ein bewölkter Tag ist für diese Methode oft ideal, weil die Wolken wie ein riesiger Diffusor wirken.
Sobald Sie unabhängig von Wetter und Tageszeit fotografieren wollen, lohnt künstliches Licht. Eine Softbox ist eine Flächenleuchte, die hartes Licht in weiches, gleichmäßiges Licht verwandelt. Günstige LED-Videoleuchten mit Softbox gibt es ab etwa 50 bis 80 Euro pro Stück, und für Produktaufnahmen reichen sie völlig. Mit zwei Leuchten arbeiten Sie klassisch: ein Hauptlicht von schräg vorne, ein zweites schwächeres Licht oder ein Reflektor auf der Gegenseite. So bleibt das Ergebnis jeden Tag gleich, was gerade bei einem wachsenden Sortiment Gold wert ist.
Ein häufiger Fehler bei selbst gemachten Bildern ist der Farbstich: Fotos wirken gelblich unter Glühbirnen oder bläulich im Schatten. Mischen Sie deshalb keine Lichtquellen, also nicht Tageslicht und Zimmerlampe gleichzeitig. Nutzen Sie den manuellen Weißabgleich der Kamera oder ein neutralgraues Referenzkärtchen, damit Weiß auch wirklich weiß bleibt. Gerade bei Mode und Kosmetik entscheidet die korrekte Farbe über Retouren, weil ein falscher Ton am Bildschirm zu Enttäuschung bei der Lieferung führt.
Der Hintergrund entscheidet, ob ein Produktfoto professionell oder improvisiert wirkt. Für Shop, Katalog und Marktplatz gilt der weiße Hintergrund als Standard, weil er das Produkt freistellt, in jeder Umgebung sauber aussieht und die Farbe des Artikels nicht verfälscht. Ein unruhiger Wohnzimmerhintergrund lenkt dagegen ab und lässt selbst gute Ware billig erscheinen.
Der klassische weiße Look entsteht mit einer Hohlkehle, also einem Hintergrundkarton oder einer Papierrolle, die sich ohne Knick vom Boden nach oben biegt. Dadurch verschwindet die Kante zwischen Boden und Wand, und das Produkt scheint frei zu schweben. Für kleine Artikel genügt eine sogenannte Lightbox oder Fotobox, ein aufklappbarer Würfel mit weißen Wänden und integriertem Licht, den es fertig ab rund 30 bis 50 Euro gibt. Für größere Produkte spannen Sie eine weiße Papierrolle vom Tisch an die Wand.
Ein perfekt reines Weiß gelingt in der Aufnahme selten von allein. Meist wird der Hintergrund in der Bildbearbeitung nachgezogen, damit er tatsächlich sauber ausbricht. Fotografieren Sie das Produkt darum leicht überbelichtet auf hellem Grund, dann lässt sich der Hintergrund am Rechner mühelos auf reines Weiß bringen und das Objekt exakt freistellen. Dieser Freisteller ist die Basis für Shop, Marktplätze und Preisvergleichsportale. Wie ein durchgängiger Bildstil über das ganze Sortiment aussieht, zeigt unser Ratgeber zur Ecommerce Fotografie.
Nicht jedes Bild muss auf Weiß entstehen. Für Social Media, Startseiten-Banner und Kampagnen wirken Stimmungsbilder oft stärker, weil sie das Produkt in einem Kontext zeigen: die Kaffeetasse auf dem Frühstückstisch, die Kerze im gemütlichen Ambiente, das Werkzeug in der Werkstatt. Solche Aufnahmen erzählen eine Geschichte und wecken Wünsche. Bei Lebensmitteln greift dabei die Foodfotografie mit ihren eigenen Regeln zu Frische und Anrichten. Der Mix aus sauberem Freisteller und emotionalem Stimmungsbild deckt die meisten Verkaufssituationen ab.
Wenn Licht und Hintergrund sitzen, entscheiden drei Details über den professionellen Eindruck: knackige Schärfe, eine ehrliche Perspektive und der Umgang mit Reflexionen. Genau an diesen Stellen trennt sich das saubere Bild vom Amateurfoto, und alle drei lassen sich mit einfachen Mitteln beherrschen.
Das wichtigste Zubehör für scharfe Produktfotos kostet wenig: ein Stativ. Aus der Hand entstehen bei Innenlicht fast immer minimale Verwacklungen, die im Zoom stören. Ein Stativ hält die Kamera ruhig, erlaubt längere Belichtungszeiten bei wenig Licht und sorgt dafür, dass alle Bilder aus derselben Höhe und Distanz entstehen. Stellen Sie den Fokus gezielt auf den wichtigsten Bereich des Produkts und schließen Sie die Blende etwas, damit das ganze Objekt scharf abgebildet wird, nicht nur ein schmaler Streifen.
Die Perspektive sollte zeigen, wie das Produkt tatsächlich aussieht, ohne es zu verzerren. Fotografieren Sie meist auf Augenhöhe des Produkts oder in einem leichten Winkel von schräg oben, der Form und Oberseite zugleich zeigt. Vermeiden Sie starke Weitwinkel-Verzerrungen, wie sie aus zu großer Nähe mit dem Handy entstehen. Halten Sie Abstand und nutzen Sie eher den leichten Tele-Bereich. Achten Sie auf gerade Linien: Ein Karton, der kippt, oder ein Flaschenhals, der schief steht, fällt sofort unangenehm auf.
Glänzende Oberflächen wie Glas, Metall, Schmuck oder lackierte Verpackungen spiegeln ihre Umgebung, und plötzlich sieht man den Fotografen, das Fenster oder die Lampe im Produkt. Der Schlüssel ist weiches, großflächiges Licht statt punktueller Strahler, denn je größer die Lichtquelle, desto sanfter die Spiegelung. Ein einfacher Diffusor aus Backpapier oder Transparentpapier vor der Lampe entschärft harte Reflexe. Bei stark spiegelnden Artikeln hilft ein weißer Karton mit einem Loch für das Objektiv, der das Produkt fast vollständig umschließt und so eine ruhige, gleichmäßige Spiegelfläche erzeugt. Diese Technik ist bei Schmuck und Uhren Standard, weil sich Reflexionen dort sonst kaum bändigen lassen.
Für viele Artikel im eigenen Shop genügt heute ein gutes Smartphone. Aktuelle Handykameras liefern für Onlineshop, Etsy, eBay und Social Media in den meisten Fällen mehr als ausreichende Qualität, solange das Drumherum stimmt. Die Kamera ist selten das Problem, das schwache Glied ist meistens Licht, Halt und Sorgfalt.
Ein verkaufsfähiges Produktfoto-Set muss nicht viel kosten. Mit wenigen Teilen sind Sie startklar:
Damit lässt sich die Grundausstattung inklusive Smartphone, Fotobox und Beleuchtung für unter 100 Euro zusammenstellen, was sich schon nach wenigen zusätzlichen Verkäufen bezahlt macht.
Nutzen Sie die volle Auflösung Ihrer Kamera und verzichten Sie auf den Digitalzoom, der die Schärfe frisst. Gehen Sie lieber näher heran oder schneiden Sie später zu. Aktivieren Sie das Raster als Ausrichthilfe, tippen Sie zum Fokussieren gezielt auf das Produkt und sperren Sie Fokus und Belichtung, damit sie zwischen den Aufnahmen nicht springen. Fotografieren Sie wenn möglich im Format, das der Marktplatz verlangt, meist quadratisch. Eine leichte Nachbearbeitung mit Zuschnitt, Helligkeit und Weißabgleich holt den Rest heraus, den die Automatik liegen lässt.
Drei Fehler tauchen bei selbst gemachten Bildern immer wieder auf: zu wenig und zu hartes Licht, ein unruhiger Hintergrund und der Digitalzoom, der alles matschig macht. Dazu kommt oft ein vergessener Weißabgleich, der Farben verfälscht. Wer diese vier Punkte im Blick behält, hebt die eigenen Aufnahmen bereits über den Durchschnitt vieler kleiner Shops. Für alles darüber hinaus, etwa aufwändige Kampagnenbilder, lohnt der Blick auf den passenden Produktfotografen.
Selbst fotografieren lohnt sich, solange die Ansprüche überschaubar sind und die Zeit vorhanden ist. Sobald ein Bild verkauft, eine Marke trägt oder technische Vorgaben erfüllen muss, kippt die Rechnung oft zugunsten des Profis. Die ehrliche Frage lautet nicht, ob Sie es können, sondern was Ihre Zeit wert ist und wie viel Umsatz an den Bildern hängt.
Für kleine Sortimente, einfache Formen und Kanäle wie eBay, Etsy oder den eigenen Blog reichen sorgfältige Selbstaufnahmen in vielen Fällen aus. Auch für schnelle Nachschübe, saisonale Aktionen oder Social-Media-Content ist das Selbermachen sinnvoll, weil Sie flexibel und ohne Termindruck arbeiten. Wichtig ist ein einmal festgelegter, wiederholbarer Aufbau, damit die Bilder über Wochen zusammenpassen.
Bei glänzenden, spiegelnden oder transparenten Produkten, bei aufwändigen Freistellern in großer Menge und bei allem, was auf Amazon oder in Kampagnen makellos aussehen muss, spart ein Fotostudio am Ende Geld. Ein eingespieltes Set fotografiert 50 Artikel in der Zeit, in der Sie mit dem Handy an fünf verzweifeln, und die Nachbearbeitung läuft standardisiert. Dazu kommt die Konsistenz über hunderte Artikel, die von Hand kaum zu halten ist. Wie stark professionelle Bilder im Marketing wirken, zeigt der Beitrag zur Macht der Werbefotografie. Bei Bewegtbild für Produktvideos greift zusätzlich die Videoproduktion ins selbe Konzept.
Ein Sonderfall mit klaren Regeln ist Amazon. Das Hauptbild eines Angebots muss auf reinweißem Hintergrund (RGB 255, 255, 255) stehen, das Produkt soll rund 85 Prozent der Bildfläche füllen, und Text, Logos, Wasserzeichen oder Rahmen sind verboten. Für die Zoomfunktion empfiehlt Amazon mindestens 1000 Pixel an der längeren Seite, die volle Zoom-Ansicht greift ab 1600 Pixeln. Diese Bildrichtlinien von Amazon Seller Central werden streng durchgesetzt: Wer sie verletzt, riskiert die Sperre des Angebots. Ähnlich klare Vorgaben zu Auflösung und Hintergrund macht das Google Merchant Center für Shopping-Anzeigen. Was speziell fürs Hauptbild und die Zusatzbilder auf dem Marktplatz gilt, fasst unsere Seite zu Amazon-Produktfotos zusammen.
Selbst bei reinen Produktaufnahmen lohnt ein Blick auf die Rechte. Fotografieren Sie fremde Markenware für Ihren Shop, ist das für den Verkauf in der Regel zulässig, doch die Nutzung für Werbung kann Grenzen haben. Und sobald Menschen ins Bild kommen, etwa eine Hand, die das Produkt hält, greift in Österreich das Recht am eigenen Bild nach § 78 Urheberrechtsgesetz. Den Gesetzestext finden Sie in der Rechtsinformation des Bundes, eine kompakte Einordnung von Urheber- und Nutzungsrechten bietet die WKO. Wer mit einem Studio arbeitet, klärt den Nutzungsumfang von Anfang an schriftlich. Welche Projekte studiolehner bereits umgesetzt hat, zeigen die Referenzen.
Kann ich gute Produktfotos mit dem Smartphone machen?
Ja. Aktuelle Smartphones liefern für Onlineshop, Etsy, eBay und Social Media in den meisten Fällen ausreichende Qualität. Entscheidend ist nicht die Kamera, sondern das Drumherum: weiches Licht, ein ruhiger weißer Hintergrund, ein Stativ für die Schärfe und ein korrekter Weißabgleich. Verzichten Sie auf den Digitalzoom und gehen Sie lieber näher heran.
Welches Licht brauche ich für Produktfotos?
Weiches, gleichmäßiges Licht ist das Ziel. Am günstigsten funktioniert indirektes Fensterlicht mit einem weißen Reflektor auf der Schattenseite. Wer unabhängig vom Wetter arbeiten will, nimmt eine oder zwei LED-Leuchten mit Softbox, die es ab rund 50 bis 80 Euro pro Stück gibt. Vermeiden Sie harte Strahler und mischen Sie keine Lichtquellen, sonst entstehen Farbstiche.
Wie bekomme ich einen sauberen weißen Hintergrund?
Für kleine Artikel eignet sich eine Fotobox oder Lightbox mit weißen Wänden, für größere eine Papierrolle als Hohlkehle ohne sichtbare Kante. Fotografieren Sie das Produkt leicht überbelichtet auf hellem Grund, dann lässt sich der Hintergrund in der Bildbearbeitung mühelos auf reines Weiß bringen und das Objekt exakt freistellen.
Wie vermeide ich Reflexionen bei glänzenden Produkten?
Je größer und weicher die Lichtquelle, desto weniger stören Spiegelungen. Nutzen Sie eine Softbox oder einen Diffusor statt punktueller Strahler. Bei stark spiegelnden Artikeln wie Schmuck oder Uhren umschließen Sie das Produkt mit einem weißen Karton, der nur ein Loch für das Objektiv hat. So entsteht eine ruhige, gleichmäßige Spiegelfläche ohne Fenster oder Lampe im Bild.
Welche Bildgröße verlangt Amazon für das Hauptbild?
Das Hauptbild braucht einen reinweißen Hintergrund (RGB 255, 255, 255), das Produkt soll rund 85 Prozent der Fläche füllen, und Text, Logos oder Rahmen sind verboten. Für die Zoomfunktion sollte die längere Seite mindestens 1000 Pixel haben, die volle Zoom-Ansicht greift ab 1600 Pixeln. Amazon setzt diese Vorgaben streng durch.
Ab wann lohnt sich ein professionelles Fotostudio?
Sobald viele Artikel makellos und einheitlich aussehen müssen, glänzende oder transparente Produkte im Spiel sind oder strenge Marktplatz-Vorgaben gelten, spart ein Studio Zeit und Geld. Ein eingespieltes Set fotografiert große Mengen effizient und hält den Bildstil über das ganze Sortiment konstant. Für kleine, einfache Sortimente reichen dagegen sorgfältige Eigenaufnahmen.
Wie viele Fotos brauche ich pro Produkt?
Als Faustregel gilt: ein sauberer Freisteller auf Weiß als Hauptbild, dazu ein bis mehrere Detailaufnahmen von Material, Verschluss oder Textur und mindestens ein Stimmungsbild, das den Einsatz zeigt. Marktplätze erlauben oft sechs bis neun Bilder pro Artikel, und Angebote mit mehreren aussagekräftigen Fotos verkaufen sich in der Regel besser als solche mit nur einem Bild.
Gute Produktfotos sind keine Frage der teuersten Ausrüstung, sondern von Licht, Hintergrund und Sorgfalt. Wer mit Fensterlicht oder einer günstigen Softbox arbeitet, den weißen Hintergrund sauber freistellt, die Kamera aufs Stativ setzt und Reflexionen bändigt, hebt die eigenen Aufnahmen deutlich über den Durchschnitt. Für kleine Sortimente und schnelle Nachschübe ist das Selbermachen ein sinnvoller Weg, der sich mit etwas Übung schnell auszahlt. Sobald es um Menge, Konsistenz, spiegelnde Ware oder strenge Marktplatz-Vorgaben geht, spart der Profi am Ende oft mehr, als er kostet, weil aus einem eingespielten Ablauf verlässliche Bilder in gleichbleibender Qualität kommen. Ein persönlicher Eindruck vom Studio und vom bisherigen Weg findet sich auf der Seite Fotograf Wien, und wer den kompletten Ablauf eines Termins verstehen will, liest den Ratgeber zum Fotoshooting.
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