Onlineshop Fotografie: Produktbilder, die im eigenen Shop verkaufen
Eine konsistente Bildsprache über das ganze Sortiment, technisch sauber und schnell ladend, aus einem Studio in Wien.
Wer in einem Onlineshop einkauft, kann die Ware nicht in die Hand nehmen, nicht drehen, nicht anprobieren. Deshalb entscheidet er anhand dessen, was der Bildschirm zeigt, und das meist in wenigen Sekunden. Onlineshop Fotografie ist somit der Teil Ihres Auftritts, der am direktesten auf den Umsatz wirkt. Sie ersetzt das Erlebnis im Laden durch Bilder, die ein Produkt verständlich, glaubwürdig und begehrlich machen. Rund sechs Millionen Menschen in Österreich kaufen inzwischen im Distanzhandel ein, und in diesem Wettbewerb setzt sich fast immer das klarere, sauberer belichtete Bild durch.
Dieser Ratgeber richtet den Blick bewusst auf Ihren eigenen Shop, nicht auf Amazon oder große Marktplätze. Zunächst zeigt er, welche Bildtypen ein Sortiment braucht und wie eine einheitliche Bildsprache über alle Produkte entsteht. Danach geht es um Bildgrößen, Zoom und Ladezeit, um die Wirkung auf Conversion und Retouren sowie um die wirtschaftliche Serienproduktion. Für die technischen Grundlagen der Aufnahme selbst finden Sie mehr in unserem Ratgeber zur Produktfotografie mit Technik und Licht, und wer Marktplätze mitdenkt, liest ergänzend den Beitrag zur E-Commerce-Fotografie.
Onlineshop Fotografie ist die produktbezogene Fotografie speziell für Ihren eigenen Webshop: Aufnahmen, die auf der Produktseite stehen und dort eine klare Aufgabe erfüllen, nämlich den Kauf auslösen. Der Unterschied zur allgemeinen Produktfotografie liegt jedoch weniger in der Kamera als im Zweck. Ein Katalogbild darf schön sein; ein Shop-Bild muss dagegen verkaufen, sich in Ihr Layout fügen und neben den anderen Artikeln Ihres Sortiments bestehen.
Im eigenen Shop haben Sie zwar mehr Freiheit als auf einem Marktplatz, allerdings auch mehr Verantwortung. Amazon schreibt das Hauptbild bis ins Detail vor; in Ihrem Shop bestimmen Sie den Look selbst. Genau deshalb fällt hier jede Ungenauigkeit stärker auf. Ein unscharfes Foto neben drei sauberen Freistellern wirkt beispielsweise sofort wie ein Fremdkörper. Wie stark durchdachte Aufnahmen auf den Abverkauf wirken, zeigt der Beitrag zu Produktfotos und ihrer Wirkung.
Auf Amazon konkurrieren Sie im selben Raster wie alle anderen, und die Plattform diktiert die Regeln. In Ihrem Onlineshop dagegen erzählen die Bilder Ihre Markengeschichte, vom ersten Kategoriebild bis zur Detailansicht. Daher lohnt es sich, die eigene Bildwelt bewusst anders aufzubauen als ein reines Amazon-Listing. Wer beides bedient, findet die Marktplatz-Seite unter Amazon Produktfotografie gut erklärt.
Ein gutes Produktbild will nicht bewundert werden, es will eine Frage klären. Passt die Größe? Wie fühlt sich das Material an? Wie sieht der Artikel in einem echten Raum aus? Jede Frage, die das Bild beantwortet, ist eine Rücksendung weniger und eine Kaufentscheidung mehr. Somit misst sich Onlineshop Fotografie nicht an ihrer Schönheit, sondern an der Conversion und an der Retourenquote, die sie erzeugt.
Der wichtigste Hebel im eigenen Shop ist Konsistenz. Ein einzelnes schönes Foto hilft allerdings wenig, wenn das nächste Produkt in ganz anderem Licht, aus anderem Winkel und vor anderem Hintergrund steht. Eine einheitliche Bildsprache lässt ein Sortiment ruhig und professionell wirken, und genau das schafft Vertrauen. Deshalb beginnt gute Onlineshop Fotografie mit einer Festlegung, nicht mit dem ersten Klick.
Ein verkaufsstarkes Listing besteht selten aus einem einzigen Bild, sondern aus einer Serie, in der jeder Typ eine andere Frage beantwortet. Zudem sorgt dieselbe Kombination über alle Produkte hinweg für den einheitlichen Auftritt. Diese drei Typen gehören auf fast jede Seite:
Beispielsweise lebt Kleidung vom Bild an der Person, Möbel vom Foto im eingerichteten Raum, technische Artikel vom sauberen Freisteller plus Detailaufnahme. Bei Lebensmitteln oder Getränken übernimmt oft eine appetitliche Inszenierung die Hauptrolle, wie sie in der Foodfotografie entsteht. Schmuck und kleine Accessoires wiederum verlangen extreme Nahaufnahmen, wie sie die Schmuckfotografie liefert.
Am Anfang steht ein festgelegter Look: Hintergrund, Lichtaufbau, Bildausschnitt und Nachbearbeitung werden als Vorgabe dokumentiert. Wer im Frühjahr fotografiert und wer im Herbst neue Artikel nachreicht, landet im selben Raster. Auf diese Weise besteht die Produktübersicht auch nach Jahren nicht aus mehreren Epochen. Genau daran scheitern zusammengesammelte Handyfotos, und genau das löst eine geplante Onlineshop Fotografie.
Im eigenen Shop kommt eine Ebene dazu, die auf dem Marktplatz die Plattform übernimmt: die Technik. Sie liefern die Bilder in der richtigen Auflösung, im richtigen Format und mit passender Komprimierung, sonst leidet entweder die Schärfe oder die Geschwindigkeit. Beides kostet Umsatz. Daher gehört die technische Seite von Anfang an mit auf die Liste.
Ein guter Onlineshop lässt Kunden ins Bild zoomen, und das funktioniert nur mit genügend Auflösung. In der Praxis liefern wir jedes Produktbild in einer hohen Grundauflösung, aus der der Shop kleinere Varianten für Übersicht, Detailseite und Zoom erzeugt. Zudem bleibt so Spielraum, falls Sie dieselbe Aufnahme später im Druck oder auf einem Rollup brauchen. Ein zu klein geliefertes Bild wirkt hingegen beim Heranzoomen matschig und weckt Zweifel an der Ware.
Bilder sind oft der größte Posten auf einer Produktseite und damit der häufigste Grund für lange Ladezeiten. Google weist in seinen Richtlinien zur Bild-Optimierung ausdrücklich darauf hin und empfiehlt moderne Formate sowie responsive Auslieferung. Moderne Formate wie WebP liefern rund 25 bis 35 Prozent kleinere Dateien als JPEG bei gleicher sichtbarer Qualität. Folglich lädt die Seite schneller, was sowohl die Nutzer als auch die Suchmaschine belohnen. Ein sauberer Freisteller vor Weiß hilft hier doppelt, weil er sich besonders stark komprimieren lässt.
Damit das Shop-Raster ruhig bleibt, brauchen alle Bilder dasselbe Seitenverhältnis und denselben Ausschnitt. Quadratische Formate haben sich für Produktübersichten bewährt, weil sie auf Handy und Desktop gleich gut sitzen. Ebenso wichtig ist ein einheitlicher Freiraum um das Produkt, damit kein Artikel größer oder kleiner wirkt als er ist. Diese Maße legen wir vor dem Shooting fest, denn im Nachhinein ist ein Zuschnitt über hunderte Bilder mühsam und selten sauber.
Produktbilder sind keine Dekoration, sondern eine messbare Größe. Sie wirken an zwei Stellen zugleich: Sie erhöhen die Zahl der Käufe und senken die Zahl der Rücksendungen. Ferner lassen sich beide Effekte beobachten, sobald schwache Aufnahmen durch professionelle ersetzt werden. Deshalb rechnet sich Onlineshop Fotografie meist schneller, als viele Händler erwarten.
Auf einer Produktseite schauen die meisten Menschen zuerst das Bild an, lange bevor sie Titel oder Beschreibung lesen. Die Nielsen Norman Group zeigt in ihrer Forschung zu Bildern im Web, dass aussagekräftige Produktfotos beachtet werden, während dekorative Bilder schlicht übersehen werden. Somit ist das erste Foto kein Beiwerk, sondern die halbe Verkaufsargumentation. Ein scharfes, gut belichtetes Hauptbild hebt die Kaufwahrscheinlichkeit spürbar, und dieser Vorsprung summiert sich über tausende Seitenaufrufe.
Ein großer Teil der Rücksendungen entsteht, weil die gelieferte Ware nicht dem entsprach, was der Kunde erwartet hatte. Genau hier setzt ehrliche Onlineshop Fotografie an. Wenn Farbe, Größe und Material auf dem Bild stimmen, kommt folglich weniger zurück. Im Onlinehandel geht im Schnitt jede sechste bis fünfte Bestellung retour, und jede vermiedene Retoure spart Porto, Prüfaufwand und oft den Wiederverkaufswert. Daher zahlt sich ein Detailbild, das die Struktur eines Stoffs zeigt, doppelt aus.
Nichts erzeugt so viele Rücksendungen wie eine Farbe, die auf dem Monitor anders aussah als im Karton. Deswegen achten wir bei jeder Aufnahme auf korrekte Farbwiedergabe und einen kontrollierten Weißabgleich. Ein Graukarten-Referenzbild zu Beginn jeder Serie sorgt dafür, dass Blau auch Blau bleibt. Diese Sorgfalt sieht man dem einzelnen Bild kaum an, in der Retourenstatistik dagegen umso deutlicher.
Bei fünf Produkten ist die Aufnahme schnell erledigt. Sobald ein Shop 200, 500 oder mehrere tausend Artikel führt, wird Onlineshop Fotografie zur Organisationsaufgabe. Der einzelne schöne Klick zählt dann allerdings weniger als ein Ablauf, der große Mengen sauber und günstig durchbringt. Genau hier trennt sich ein Gelegenheitsfotograf von einem Studio, das auf Serie eingerichtet ist.
Der Trick liegt im festen Aufbau. Steht das Licht einmal, wandert ein Produkt nach dem anderen auf dieselbe Fläche, und die Kamera bleibt unberührt. Auf diese Weise entstehen viele Freisteller in kurzer Zeit, alle im identischen Look. Fünf bis fünfzehn einfache Artikel pro Stunde sind realistisch, sobald das Set steht und jemand die Reihenfolge vorbereitet. Folglich sinkt der Preis pro Bild mit der Menge deutlich.
Damit ein Tag mit hunderten Artikeln nicht im Durcheinander endet, passiert der wichtigste Teil vorab. Zunächst stimmen wir an, welche Produkte in welcher Reihenfolge kommen, wie sie benannt und wie die fertigen Dateien geliefert werden. Eine klare Dateibenennung nach Artikelnummer spart Ihrer Shop-Redaktion später Stunden, weil jedes Bild ohne Suchen am richtigen Produkt landet. Diese unsichtbare Ordnung ist der eigentliche Wert einer durchdachten Serienproduktion.
Wo ein statisches Bild an Grenzen stößt, etwa bei Mechanik, Textilfall oder Bedienung, ergänzt ein kurzes Produktvideo das Listing. Solche Clips lassen sich zudem im selben Set-Up gleich mitproduzieren, was den Aufwand niedrig hält. Mehr dazu auf der Seite zur Videoproduktion. Welche Sortimente wir bereits fotografiert haben, sehen Sie in unseren Referenzen.
Onlineshop Fotografie kostet nicht deshalb, weil jemand auf den Auslöser drückt, sondern wegen allem drumherum: Konzept, Lichtaufbau, die Zeit pro Artikel, die Nachbearbeitung jedes Bildes und die Lieferung im richtigen Format. Wer diese Faktoren kennt, kann ein Angebot einschätzen, statt nur auf den Endbetrag zu starren. Daher lohnt ein kurzer Blick auf Ablauf und Preisbildung.
Zuerst klären wir Sortiment, Bildtypen und Verwendung. Danach steht der Aufbau, bevor der erste Artikel kommt, dann läuft es in Serie. Anschließend folgt die Bildauswahl, meist über eine Online-Galerie, und die einheitliche Nachbearbeitung aller freigegebenen Bilder. Wenige Werktage später liegen die Dateien in Web- und bei Bedarf in Druckauflösung bereit, sauber benannt und sortiert. Wer den Dienstleister vorab vergleichen will, findet Kriterien im Beitrag Produktfotograf finden.
| Faktor | Wirkung auf den Preis |
|---|---|
| Anzahl der Artikel | Mehr Produkte senken den Preis pro Bild, erhöhen aber den Gesamtaufwand |
| Bildtypen pro Produkt | Nur Freisteller ist günstiger als Freisteller plus Detail und Lifestyle |
| Aufwand je Aufnahme | Schmuck oder glänzende Oberflächen brauchen mehr Zeit als ein flaches Objekt |
| Retusche-Tiefe | Standardbearbeitung ist inklusive, aufwändige Composings kosten extra |
| Lieferformate | Zusätzliche Formate und Zuschnitte erhöhen den Aufwand leicht |
Bei größeren Mengen sinkt der Preis pro Bild spürbar, weil der Aufbau nur einmal anfällt. Für ein belastbares Angebot brauchen wir zwei Angaben von Ihnen: wie viele Artikel und welche Bildtypen je Produkt. Alles Weitere schlagen wir vor. Einen persönlichen Eindruck vom Studio finden Sie auf der Seite Fotograf Wien.
Die Bilder Ihrer eigenen Produkte dürfen Sie im Shop frei verwenden, sobald die Nutzungsrechte geklärt sind. Das Urheberrecht am Foto bleibt beim Fotografen, zudem erhalten Sie klar definierte Nutzungsrechte für Ihren Zweck. Diesen Umfang halten wir außerdem schriftlich fest. Sobald ein Mensch erkennbar im Bild ist, etwa als Model beim Lifestyle-Foto, kommt das Recht am eigenen Bild dazu. Den Gesetzestext finden Sie in der Rechtsinformation des Bundes zu § 78 UrhG, eine kompakte Einordnung bei der WKO Berufsfotografen und einen verständlichen Überblick auf oesterreich.gv.at.
Was kostet Onlineshop Fotografie für ein Sortiment?
Der Preis hängt vor allem an der Zahl der Artikel und an den Bildtypen pro Produkt. Ein reiner Freisteller ist zum Beispiel günstiger als eine Serie aus Freisteller, Detail und Lifestyle. Bei größeren Mengen sinkt der Preis pro Bild deutlich, weil der Aufbau nur einmal anfällt. Für ein konkretes Angebot genügen zwei Angaben: wie viele Artikel und welche Bildtypen je Produkt gewünscht sind.
Wie viele Bilder braucht ein Produkt im eigenen Shop?
Als Faustregel bewähren sich drei bis fünf Bilder pro Artikel: ein Freisteller als Hauptbild, ein bis zwei Detailaufnahmen und ein Lifestyle- oder Anwendungsbild. Kleidung und erklärungsbedürftige Produkte profitieren von mehr Ansichten, einfache Artikel kommen dagegen mit weniger aus. Vor allem sollten alle Produkte demselben Schema folgen.
Worin unterscheidet sich Onlineshop Fotografie von Amazon-Bildern?
Amazon schreibt das Hauptbild streng vor: reiner weißer Hintergrund, Produkt füllt rund 85 Prozent der Fläche, keine Zusätze. Im eigenen Shop bestimmen Sie den Look selbst und können Ihre Markenwelt zeigen. Viele Händler brauchen beides. Die Marktplatz-Vorgaben erklärt der Beitrag zur Amazon Produktfotografie, hier liegt der Fokus auf dem eigenen Webshop.
Welche Bildgröße und welches Format soll ich im Shop verwenden?
Wir liefern jedes Bild in hoher Grundauflösung, aus der Ihr Shop kleinere Varianten für Übersicht, Detailseite und Zoom erzeugt. Als Format empfiehlt sich ein modernes, gut komprimierbares Dateiformat wie WebP, das die Seite schnell lädt. Ein einheitliches, meist quadratisches Seitenverhältnis sorgt zudem für ein ruhiges Produktraster auf Handy und Desktop.
Helfen bessere Produktbilder wirklich gegen Retouren?
Ja. Ein großer Teil der Rücksendungen entsteht, weil die Ware nicht dem Bild entsprach. Wenn Farbe, Größe und Material korrekt abgebildet sind, kommt weniger zurück. Insbesondere Detailaufnahmen und eine kontrollierte Farbwiedergabe senken die Retourenquote, weil sie falsche Erwartungen von vornherein vermeiden.
Kann ich mein ganzes Sortiment auf einmal fotografieren lassen?
Ja, das ist sogar der günstigste Weg. Bei großen Sortimenten richten wir ein festes Set-Up ein und fotografieren Artikel für Artikel im identischen Look. Somit bleibt die Bildsprache einheitlich und der Preis pro Bild niedrig. Neue Produkte fügen wir später im selben Stil nach, damit die Produktübersicht zusammenpasst.
Wem gehören die Bilder und wie darf ich sie nutzen?
Das Urheberrecht am Foto bleibt gesetzlich beim Fotografen. Sie erhalten klar definierte Nutzungsrechte für Ihren Shop und weitere vereinbarte Zwecke wie Newsletter oder Social Media. Den Umfang halten wir schriftlich fest. Sobald eine Person erkennbar im Bild ist, klären wir zusätzlich das Recht am eigenen Bild ab.
Onlineshop Fotografie ist einer der wenigen Hebel, mit denen ein Händler Umsatz und Retouren zugleich beeinflusst. Wer die Bildsprache einmal sauber festlegt, auf drei klare Bildtypen setzt, die Technik von Auflösung bis Format mitdenkt und größere Mengen in Serie produziert, bekommt eine Produktwelt, die über Jahre zusammenpasst und verkauft. Der Aufwand dafür ist überschaubar, meist genügt ein gut geplantes Shooting mit klarer Reihenfolge, und der Effekt bleibt auf jeder Produktseite sichtbar. Gute Bilder altern langsam, weil sie nicht auf Effekte setzen, sondern auf ein Produkt, das man versteht.
studiolehner in Wien setzt das für Sie um, vom einzelnen Artikel bis zum kompletten Sortiment im einheitlichen Look. Jetzt unverbindlich anfragen

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