Foodfotografie

Foodfotos für Gastronomie: praktische Tipps für bessere Bilder

Foodfotos, die Appetit machen: praktische Tipps für Gastronomie

Licht, Perspektive und Anrichten: wie Sie mit einfachen Mitteln bessere Bilder für Speisekarte und Social Media machen. Unsere Foodfotografie in Wien zeigt Speisen und Getränke für Gastronomie, Marken und Lieferdienste.

Inhaltsverzeichnis

Ein Gast entscheidet in Sekunden, ob ein Gericht ihn anspricht. Meistens tut er das am Bildschirm, lange bevor er die Speisekarte in der Hand hält. Gute Foodfotos sind deshalb kein Luxus für Hochglanzmagazine. Sie sind das Werkzeug, mit dem ein Lokal auf Google, Instagram und der eigenen Website sichtbar wird. Die gute Nachricht: Viele Foodfotos für Social Media oder die digitale Karte machen Sie selbst. Mit etwas Übung und einem aktuellen Smartphone gelingt das gut. Zunächst sollten Sie dafür nur ein paar Grundregeln beachten.

Dieser Ratgeber zeigt die praktischen Hebel, an denen es wirklich liegt. Dazu zählen das richtige Licht, der passende Winkel und das Anrichten auf dem Teller. Zudem geht es um Requisiten, Hintergrund und die kleinen Handgriffe fürs Handy. Am Ende wissen Sie, welche Foodfotos Sie ohne großen Aufwand selbst hinbekommen. Außerdem sehen Sie, an welcher Stelle sich der Profi für die Karte oder eine Kampagne auszahlt. Wer die Grundlagen vertiefen will, findet sie zudem in unserem Ratgeber zur Foodfotografie für Gastronomie.

Was gute Foodfotos ausmacht

Gute Foodfotos wirken appetitlich, weil sie ehrlich zeigen, was auf den Teller kommt. Zudem sind sie sauber belichtet, scharf und ruhig aufgebaut. Ein starkes Food-Bild verkauft nicht mit Effekten. Vielmehr fängt es den richtigen Moment ein. Dann sieht ein Gericht am frischesten aus: der Dampf über der Suppe, die knusprige Kruste, das Glänzen einer Sauce. Was appetitlich aussieht, folgt erstaunlich wenigen Prinzipien. Diese lassen sich zudem lernen.

Der häufigste Fehler in der Praxis ist nicht die fehlende Ausrüstung. Vielmehr ist es die Hektik. Ein Teller wird zwischen Tür und Angel fotografiert, mit Deckenlicht von oben und ohne Blick auf den Hintergrund. Das Ergebnis ist grau und flach. Zudem wirkt es oft weniger lecker als das Gericht in Wirklichkeit. Wer sich dagegen zwei Minuten Zeit nimmt, liegt schon vorne. Kontrollieren Sie daher drei Dinge: das Licht, den Winkel und das, was rund um den Teller im Bild landet.

Die drei Ebenen eines Food-Bildes

Jedes Foto hat einen Vordergrund, ein Hauptmotiv und einen Hintergrund. Das Hauptmotiv ist das Gericht, klar. Der Vordergrund kann eine angeschnittene Zutat oder Besteck sein und schafft so Tiefe. Der Hintergrund gibt dagegen Ruhe oder Kontext. Zunächst sollten diese drei Ebenen bewusst gesetzt sein, statt zufällig ins Bild zu rutschen. Dadurch wirkt eine Aufnahme sofort professioneller. Genau dieses Zusammenspiel steuert ein erfahrener Foodfotograf zudem bei jedem Motiv bewusst.

Licht: der wichtigste Hebel für bessere Foodfotos

Licht ist der Faktor, der über gute und schlechte Foodfotos mehr entscheidet als jede Kamera. Wer nur eine einzige Sache aus diesem Ratgeber mitnimmt, sollte es diese sein. Fotografieren Sie bei Tageslicht, seitlich zum Fenster. Schalten Sie zudem den Blitz aus. Weiches, gerichtetes Fensterlicht formt das Gericht. Außerdem bringt es Struktur in Oberflächen und lässt Farben natürlich wirken. Das direkte Blitzlicht des Handys plättet dagegen alles. Zudem erzeugt es harte, unschöne Reflexe auf Sauce und Glasur.

Warum Seitenlicht besser ist als Licht von vorne

Licht, das von der Seite oder leicht von hinten auf das Gericht fällt, zeichnet feine Schatten. Zudem macht es Texturen sichtbar: die Poren einer Kruste, den Glanz von Öl, die Struktur von Blattsalat. Kommt das Licht dagegen frontal von der Kameraposition, verschwinden diese Schatten. Das Bild wirkt dann flach. Stellen Sie den Teller daher möglichst nah ans Fenster. Drehen Sie ihn außerdem so, dass das Licht von der Seite streift. Ein weißer Karton oder eine Serviette auf der Schattenseite hellt die dunklen Partien sanft auf. Zudem nimmt das zu harte Kontraste heraus.

Mittagssonne meiden, bewölkte Tage nutzen

Pralle Mittagssonne erzeugt harte Schatten und ausgebrannte Stellen. Der ideale Moment ist daher ein leicht bewölkter Tag oder ein Fenster ohne direkte Sonne. Die Wolken wirken dann wie ein riesiger Diffusor und liefern gleichmäßiges, weiches Licht. In einem Lokal mit wenig Tageslicht lohnt zudem eine einfache LED-Dauerlichtleuchte mit Softbox. Sie ist deutlich praktischer als ein Blitz, weil Sie im Livebild sofort sehen, wie das Licht fällt. Mischen Sie allerdings nicht warmes Kunstlicht mit kaltem Tageslicht. Sonst entstehen unnatürliche Farbstiche, die sich später kaum korrigieren lassen. Diese kontrollierte Lichtführung ist zudem der Kern professioneller Foodfotografie im Studio.

Perspektive und Bildausschnitt: der richtige Winkel aufs Gericht

Der Winkel entscheidet, ob ein Gericht Volumen und Appetit ausstrahlt oder langweilig daliegt. Es gibt keinen einzig richtigen Blickwinkel, aber drei bewährte. Welcher passt, hängt daher vom Gericht ab. Als Faustregel gilt außerdem: Je mehr Höhe und Schichten ein Teller hat, desto flacher fotografiert man. Je flacher das Gericht ist, desto steiler wird der Winkel.

  • 45-Grad-Winkel: der Blick, den ein Gast selbst auf seinen Teller hat. Er zeigt Oberfläche und Seite zugleich und wirkt natürlich. Das ist zudem der sichere Standard für Burger, Pasta, Bowls und die meisten Hauptgerichte.
  • Overhead (90 Grad, von oben): stark bei flachen, grafischen Motiven wie Pizza, einer gedeckten Tafel, Frühstücksplatten oder mehreren Schüsseln nebeneinander. Von oben wird die Anordnung zudem zum Bild.
  • Augenhöhe (0 Grad, seitlich): ideal für Gerichte mit Höhe. Dazu zählen ein mehrstöckiger Burger, ein Getränk mit Schichten oder eine hohe Torte. Der seitliche Blick betont außerdem die Höhe und macht Appetit auf jede Schicht.

Näher rangehen und bewusst anschneiden

Viele Handybilder scheitern daran, dass zu viel Tisch und zu wenig Essen im Bild ist. Gehen Sie daher näher heran, bis das Gericht die Hauptrolle spielt. Es ist zudem völlig legitim, den Teller am Rand anzuschneiden. Ein angeschnittenes Motiv zieht den Blick nämlich förmlich hinein. Achten Sie außerdem auf eine ruhige Linie und halten Sie die Kamera gerade. Nutzen Sie zudem das Raster im Display, damit der Tischrand nicht kippt.

Bewegen Sie sich um den Teller, nicht den Teller

Drehen Sie das Gericht nicht zum Licht, das zerstört nur das Anrichten. Wandern Sie stattdessen mit der Kamera um den Teller herum. So finden Sie den Winkel, in dem das Licht am schönsten auf die Oberfläche trifft. Zudem zeigt dann die appetitlichste Seite nach vorne. Ein Gericht hat fast immer eine Schokoladenseite: die knusprigste Kante oder das schönste Topping. Diese gehört daher in Richtung Kamera.

Anrichten, Requisiten und Hintergrund

Das schönste Licht rettet kein lieblos angerichtetes Gericht. Ebenso lenkt der beste Aufbau nicht von einem hektischen Hintergrund ab. Anrichten, Requisiten und Hintergrund bilden zusammen die halbe Miete eines guten Food-Bildes. Zudem kosten alle drei nichts außer Aufmerksamkeit.

Anrichten mit Rücksicht auf die Kamera

Ein Teller fürs Foto wird anders angerichtet als einer zum sofortigen Servieren. Wischen Sie zunächst den Tellerrand sauber. Saucenspritzer und Fingerabdrücke fallen auf dem Bild nämlich sofort auf. Setzen Sie außerdem einen frischen Akzent kurz vor der Aufnahme: ein paar Kräuter, ein Spritzer Öl, etwas Fleur de Sel. Frische ist im Bild sichtbar, welke Kräuter oder eine angetrocknete Sauce ebenso. Fotografieren Sie deshalb sofort, solange das Gericht am appetitlichsten aussieht.

Requisiten, die die Geschichte tragen

Besteck, eine Leinenserviette, ein Glas Wein, ein paar rohe Zutaten am Rand: Requisiten geben Kontext und Maßstab. Dennoch stehlen sie dem Essen nicht die Show. Die Regel lautet daher Zurückhaltung. Zwei, drei passende Gegenstände in gedeckten Tönen wirken besser als ein überladener Tisch. Alles, was nicht zur Geschichte des Gerichts gehört, kommt zudem aus dem Bild. Ein warmer Holztisch passt außerdem zu rustikaler Küche, heller Stein oder Schiefer zu feiner, moderner Küche.

Der Hintergrund entscheidet über den Eindruck

Der häufigste Ruinierer guter Foodfotos ist ein unruhiger Hintergrund: die halbe ServiceStation, eine Ketchupflasche, ein Kabel am Rand. Suchen Sie daher eine ruhige Fläche, etwa eine Holzplatte, ein neutrales Tischtuch oder eine schlichte Wand. Halten Sie diese zudem frei. Ein leicht unscharfer Hintergrund, den moderne Handys im Porträtmodus erzeugen, hebt das Gericht außerdem hervor. Dieselbe Sorgfalt für Bildaufbau und Umfeld kennen Sie zudem aus der Produktfotografie, wo jedes Detail im Bild eine Aussage trifft.

Foodfotos fürs Handy: Social Media und Speisekarte

Für Instagram, die Google-Präsenz und die digitale Speisekarte reicht ein aktuelles Smartphone oft aus. Zunächst sollten Sie allerdings ein paar technische Punkte beachten. Die Kamera moderner Handys ist gut genug. Entscheidend ist daher, wie Sie sie einsetzen. Ein paar Einstellungen und Handgriffe machen somit den Unterschied zwischen einem Schnappschuss und guten Foodfotos.

Die richtigen Einstellungen am Smartphone

  • Blitz aus, Raster an: der eingebaute Blitz ruiniert fast jedes Food-Bild. Das Gitternetz im Display hilft zudem, gerade und ausgewogen zu fotografieren.
  • Fokus und Belichtung antippen: tippen Sie auf die wichtigste Stelle des Gerichts, damit sie scharf ist. Ziehen Sie außerdem die Belichtung bei Bedarf leicht herunter, bevor Details ausbrennen.
  • Nicht digital zoomen: der digitale Zoom kostet Schärfe. Gehen Sie stattdessen mit dem ganzen Handy näher heran.
  • Format bewusst wählen: für den Instagram-Feed liefert das Hochformat 4:5 die größte Bildfläche. Für die Website eignet sich dagegen oft ein Querformat. Für die Speisekarte nutzen Sie zudem ein einheitliches Seitenverhältnis über alle Gerichte.

Format und Auflösung für jeden Kanal

Jeder Kanal hat andere Anforderungen. Wer sie kennt, spart sich daher Nachbearbeitung. Für das Google Unternehmensprofil verlangt Google scharfe, gut ausgeleuchtete Fotos mit mindestens 720 x 720 Pixeln. Zudem rät Google ausdrücklich von starken Filtern ab, weil das Bild realistisch bleiben soll. Diese Vorgaben stehen in den Google-Richtlinien für Fotos im Unternehmensprofil. Gerade in der Gastronomie zählen Gerichtfotos zu den stärksten Auslösern für einen Besuch. Ein bis zwei frische Foodfotos pro Monat halten das Profil außerdem lebendig.

Dezent bearbeiten, nicht verfälschen

Eine leichte Nachbearbeitung gehört dazu: Helligkeit und Kontrast anheben, den Weißabgleich geradeziehen, den Bildausschnitt begradigen. Übertreiben Sie es allerdings nicht mit Sättigung und Filtern. Ein Gast, der ein knallbuntes Bild gesehen hat und dann ein blasses Gericht bekommt, ist enttäuscht. Ebenso gilt die DSGVO-Grundregel der Ehrlichkeit im Marketing. Wenn Sie regelmäßig posten, lohnt zudem ein einheitlicher Look über alle Bilder. Dadurch wirkt Ihr Profil als Ganzes. Wer diesen Auftritt strategisch aufbauen will, findet in unserem Beitrag zur Macht der Werbefotografie die größeren Zusammenhänge. Für bewegte Inhalte wie Reels greift außerdem die Videoproduktion ineinander. Für Feiern, Firmenevents oder eine Neueröffnung im Lokal passt zudem die Eventfotografie.

Selbst fotografieren oder Profi: wann sich der Aufwand lohnt

Nicht jedes Bild braucht einen Profi. Ebenso wenig sollte jedes Bild vom Handy kommen. Die ehrliche Antwort liegt dazwischen. Für den täglichen Social-Media-Nachschub sind selbst gemachte Foodfotos ideal, weil sie schnell, aktuell und nah am Alltag sind. Sobald ein Bild allerdings lange sichtbar bleibt und über Umsatz mitentscheidet, verschiebt sich die Rechnung.

Wofür die eigenen Handyfotos genügen

Tagesgerichte, Aktionen, ein Blick in die Küche, ein Storytelling-Post am Wochenende: Hier zählen vor allem Nähe und Tempo mehr als perfekte Lichtführung. Ein solides Handybild, das die Regeln aus diesem Ratgeber beachtet, ist für Instagram-Stories und laufende Beiträge völlig ausreichend. Zudem wirkt es oft authentischer als eine Hochglanzaufnahme.

Wo der Profi den Unterschied macht

Bei Bildern, die dauerhaft repräsentieren, zahlt sich professionelle Arbeit aus. Dazu zählen die Fotos der Kernspeisekarte, das Titelbild der Website, eine Kampagne oder das Menü-Fotoset für Lieferplattformen. Hier bringt der Profi kontrolliertes Licht, ein geschultes Auge fürs Anrichten und eine saubere Bildbearbeitung mit. Zudem kommt oft ein Foodstylist dazu, ebenso die Rechtssicherheit bei der Nutzung. Ein einziges Shooting liefert außerdem einen konsistenten Bildstand über die ganze Karte, statt 30 Gerichte in 30 verschiedenen Lichtstimmungen. Wie ein solches Shooting abläuft und was es kostet, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Foodfotografen. Ebenso hilft der Beitrag zum Ablauf eines Fotoshootings. Für Hotels und Pensionen mit eigenem Restaurant gehört das Thema zudem oft mit der Hotelfotografie zusammen. Einen persönlichen Eindruck vom Fotostudio in Wien bekommen Sie außerdem über die Seite Über uns.

Kurz zu den Rechten

Ein Punkt zählt bei selbst gemachten wie bei beauftragten Bildern. Wer fotografiert, hat das Urheberrecht. Wer Bilder eines Fotografen nutzt, braucht dafür zudem Nutzungsrechte. Ein kompaktes Verständnis dazu geben die Informationen der WKO Berufsfotografen zum Urheberrecht. Ebenso hilft der Gesetzestext zum Recht am eigenen Bild in der Rechtsinformation des Bundes zu § 78 UrhG. Sobald Gäste oder Personal erkennbar im Bild sind, kommt außerdem das Recht am eigenen Bild ins Spiel. Dann ist eine Einwilligung nötig. Welche Betriebe bereits mit uns arbeiten, sehen Sie zudem in unseren Referenzen.

Jetzt unverbindlich anfragen

Häufig gestellte Fragen

Wie mache ich mit dem Handy bessere Foodfotos?

Der größte Hebel ist das Licht: Fotografieren Sie bei Tageslicht seitlich zum Fenster und schalten Sie den Blitz aus. Halten Sie zudem die Kamera gerade und tippen Sie zum Scharfstellen auf das Gericht. Gehen Sie außerdem näher heran, statt zu zoomen, und achten Sie auf einen ruhigen Hintergrund. Schon diese vier Punkte heben Ihre Foodfotos deutlich an.

Welcher Winkel eignet sich für welches Gericht?

Der 45-Grad-Winkel ist der sichere Standard für die meisten Hauptgerichte, weil er Oberfläche und Seite zeigt. Flache, grafische Motive wie Pizza oder eine gedeckte Tafel wirken insbesondere von oben (Overhead) am besten. Gerichte mit Höhe fotografiert man außerdem seitlich auf Augenhöhe, etwa Burger, Getränke mit Schichten oder Torten.

Brauche ich für gute Foodfotos teures Equipment?

Für Social Media und die digitale Karte reicht ein aktuelles Smartphone plus gutes Fensterlicht. Sinnvolle günstige Ergänzungen sind zudem ein weißer Karton als Aufheller und bei dunklen Lokalen eine LED-Dauerlichtleuchte mit Softbox. Für die Kernspeisekarte oder eine Kampagne lohnen sich allerdings professionelle Ausrüstung und Erfahrung.

Warum sehen meine Foodfotos oft grau oder flach aus?

Meist liegt es am Licht: Deckenlicht von oben oder der Handyblitz plätten das Gericht und nehmen ihm die Struktur. Seitliches Fensterlicht bringt dagegen Schatten zurück. Dadurch entsteht wieder Tiefe im Bild. Ein weiterer Grund ist zudem ein Mischlicht aus warmem Kunstlicht und kaltem Tageslicht, das Farbstiche erzeugt.

Welche Bildgröße braucht das Google Unternehmensprofil?

Google verlangt für Fotos im Unternehmensprofil mindestens 720 x 720 Pixel, scharf und gut ausgeleuchtet. Zudem rät Google von starken Filtern ab. Gerade in der Gastronomie sind Gerichtfotos außerdem ein starker Auslöser für einen Besuch. Ein bis zwei frische Foodfotos pro Monat halten das Profil somit aktuell und relevant.

Wann sollte ich einen Profi für Foodfotos beauftragen?

Für den täglichen Social-Media-Nachschub genügen gute Handyfotos. Sobald Bilder allerdings lange sichtbar bleiben und über Umsatz mitentscheiden, lohnt sich der Profi. Das betrifft etwa die Fotos der Kernspeisekarte, das Titelbild der Website, eine Kampagne oder ein Menü-Set für Lieferplattformen. Der Profi liefert zudem kontrolliertes Licht, sauberes Anrichten und einen konsistenten Bildstil über die ganze Karte.

Darf ich Gäste im Lokal für Foodfotos mit ins Bild nehmen?

Sobald Personen erkennbar sind und Sie das Bild veröffentlichen, greift das Recht am eigenen Bild nach § 78 Urheberrechtsgesetz. Folglich brauchen Sie die Einwilligung der Abgebildeten. Am einfachsten legen Sie für Food-Aufnahmen daher den Fokus auf das Gericht. Personen nehmen Sie zudem nur mit ausdrücklicher Zustimmung ins Bild.

Fazit: mit ruhiger Hand zu Bildern, die Hunger machen

Bessere Foodfotos sind keine Frage teurer Technik. Vielmehr zählen wenige, konsequent angewandte Regeln: seitliches Fensterlicht statt Blitz, der passende Winkel, ein sauber angerichteter Teller und ein aufgeräumter Hintergrund. Wer sich pro Post zwei Minuten Zeit nimmt und diese Hebel bewusst setzt, macht schon gute Foodfotos. Zudem halten diese Bilder ein Lokal auf Google und Social Media sichtbar. Für die Karte, die Website und Kampagnen zahlt sich dagegen der Profi aus. Schließlich liefert er den konsistenten, appetitlichen Bildstand, den ein Betrieb sonst mühsam Stück für Stück zusammensammelt.

studiolehner aus Wien setzt Foodfotos für Speisekarte, Website und Social Media für Sie um. Das reicht vom einzelnen Signature-Dish bis zum kompletten Menü-Shooting. Jetzt unverbindlich anfragen

Alle Artikel