Foodfotografie, die Appetit macht und Gäste bringt
Appetitliche Speisefotos für Karte, Website und Lieferplattform, produziert im Studio in Wien.
Ein Gast entscheidet in Sekundenbruchteilen, ob ein Gericht Appetit macht, und meistens sieht er das Bild lange vor dem Teller. Auf der Speisekarte, im Google-Profil des Lokals, auf Lieferando oder Wolt: Foodfotografie ist der erste Geschmackstest, und der findet am Bildschirm statt. Wer hier mit einem dunklen Handyfoto antritt, verliert die Bestellung oft an das Lokal daneben, das seine Gerichte appetitlich zeigt.
Dieser Ratgeber richtet sich an Gastronomie, Restaurants, Lieferdienste und Food-Onlineshops und geht den ganzen Weg durch: wofür Sie professionelle Speisefotos brauchen, wie appetitliche Bilder überhaupt entstehen, wo sie den Umsatz spürbar bewegen und wie ein Food-Shooting in Wien abläuft, was es kostet und welche Rechte Sie am Ende in der Hand haben.
Foodfotografie ist die gezielte fotografische Inszenierung von Speisen und Getränken, damit sie so appetitlich wirken wie der Teller vor Ihnen, oder besser. Es geht um mehr als ein scharfes Bild. Farbe, Licht, Textur und der richtige Ausschnitt sollen im Betrachter denselben Reflex auslösen, den der Duft eines frisch gebackenen Brotes auslöst. Ein gutes Speisefoto verkauft, bevor ein Wort gelesen ist.
Für Ihren Betrieb arbeitet dieses Bild jeden Tag, auf jeder Plattform, an der ein Gast Ihr Angebot zum ersten Mal sieht. Ein warmes, klares Foto eines Burgers signalisiert Qualität, Frische und Sorgfalt in der Küche. Ein flaues, gelbstichiges Bild signalisiert das Gegenteil, ganz unabhängig davon, wie gut das Gericht tatsächlich schmeckt. Genau darin liegt der Hebel: Sie steuern den ersten Eindruck, statt ihn dem Zufall und der Deckenbeleuchtung zu überlassen. Wie professionelle Speise-Fotos in Wien entstehen, zeigt unsere Leistungsseite zur Foodfotografie.
Das Smartphone in der Hosentasche macht technisch brauchbare Bilder, doch Food ist unbarmherzig. Kunstlicht aus der Deckenlampe färbt die Sauce oliv, der Blitz platzt hart auf die Oberfläche und lässt alles nass und billig wirken, und der schnelle Winkel von oben zeigt vor allem den Tellerrand. Was auf dem Display des Kochs noch passabel aussieht, wirkt in der Lieferapp neben professionell fotografierter Konkurrenz sofort zweite Wahl. Verwandt ist das Thema mit der Produktfotografie: In beiden Fällen entscheidet die Bildqualität direkt über den Verkauf.
Speisefotos wandern durch den ganzen Betrieb, nicht nur auf die Karte. Sobald ein sauberer Bildstand einmal steht, tauchen die Aufnahmen an Stellen auf, an die beim Shooting niemand gedacht hat. Der österreichische Tourismus lieferte 2024 mit 154,3 Millionen Nächtigungen ein Rekordjahr, und ein großer Teil dieser Gäste sucht Lokale zuerst online. Wer dort mit guten Bildern sichtbar ist, holt einen Teil dieser Nachfrage ab, und das gilt für das Wirtshaus im Bezirk genauso wie für den Lieferdienst mit stadtweitem Einzugsgebiet.
Auf der gedruckten oder digitalen Karte führen Bilder das Auge zu den Gerichten, die Sie verkaufen wollen. Ein bebildertes Tagesmenü, appetitliche Header auf der Website, ein Menüboard am Eingang: Alles zahlt auf denselben Eindruck ein. Wichtig ist Konsistenz. Zehn Gerichte im gleichen Licht und Stil wirken wie ein Haus mit klarer Handschrift, zehn zusammengesammelte Fotos wie ein Flohmarkt.
Auf Lieferando, Wolt oder im eigenen Bestellshop entscheidet das Foto neben dem Gericht in Bruchteilen einer Sekunde über den Klick. Genauso im Google-Unternehmensprofil, wo Fotos von Lokal und Speisen die Anrufe und Wegbeschreibungen mitbestimmen. Google empfiehlt für diese Bilder ausdrücklich scharfe, gut ausgeleuchtete und realistische Aufnahmen, wie die Richtlinien für Fotos im Unternehmensprofil und die Hinweise zum Verwalten von Fotos und Videos festhalten. Wie stark hochwertige Aufnahmen die Nachfrage bewegen, zeigt am Beispiel der Hotellerie unser Beitrag dazu, wie Hotelfotografie die Buchungszahlen erhöht.
Food-Onlineshops und Feinkosthändler leben von Bildern, die Geschmack transportieren, obwohl niemand probieren kann. Wer zusätzlich auf Amazon verkauft, braucht Aufnahmen, die den strengen Plattformvorgaben genügen; dazu passt unsere Seite zu Amazon-Produktfotos. Auf Instagram und TikTok wiederum ziehen kurze Food-Clips oft mehr Aufmerksamkeit als jedes Standbild, weshalb sich ein Shooting und eine Videoproduktion gut kombinieren lassen. Wie sehr Bilder im Marketing insgesamt wirken, vertieft der Beitrag zur Macht der Werbefotografie.
Der sichtbare Unterschied entsteht aus Handwerk, das im fertigen Bild verschwindet. Man sieht dem Foto das gute Licht nicht an, man sieht nur, dass die Sauce glänzt, der Salat frisch wirkt und das Fleisch saftig aussieht. Drei Dinge tragen das Ergebnis: das Licht, das Anrichten und das Food-Styling.
Weiches, seitlich einfallendes Licht ist bei Speisen fast immer die erste Wahl, weil es Struktur zeigt: die Krume im Brot, den Glanz auf der Glasur, den Dampf über der Suppe. Ein Streiflicht von hinten lässt Getränke leuchten und Kanten aufblitzen. Hartes Licht von vorne dagegen macht das Motiv platt. Available Light aus einem großen Fenster funktioniert im Studio kontrolliert, im dunklen Lokal am Abend braucht es dagegen mitgebrachtes Dauerlicht, damit die Farben stimmen.
Vor der Kamera zählt jedes Detail, das der Gast später nur unbewusst wahrnimmt. Ein paar Punkte, die über die Wirkung entscheiden:
Über das einzelne Bild hinaus denkt gute Foodfotografie an die Marke des Lokals. Ein rustikales Wirtshaus verlangt andere Farben und Requisiten als ein feines Restaurant oder ein bunter Streetfood-Stand, und all das lässt sich über Licht, Untergrund und Ausschnitt steuern. Wie sehr durchdachte Aufnahmen den Abverkauf tragen, zeigt der Beitrag zur Bedeutung professioneller Produktbilder. Produziert wird das in einem eingerichteten Fotostudio in Wien oder direkt in Ihrer Küche.
Wo fotografiert wird, hängt vom Ziel ab, und oft ist die Kombination die beste Lösung. Beide Wege haben ihre klaren Stärken, und ein erfahrener Fotograf sagt Ihnen vorab, was für Ihr Projekt sinnvoller ist.
Das Studio liefert den wiederholbaren, sauberen Look. Licht, Hintergrund und Aufbau stehen fest, sodass fünfzig Gerichte im gleichen Stil entstehen, ohne dass Tageslicht oder Betrieb dazwischenfunken. Für eine bebilderte Karte, einen Onlineshop oder Verpackungsbilder ist das ideal. Die Küche liefert die Teller frisch an, im Studio warten Licht und Kamera bereits eingerichtet. Auch die Nachbestellung eines einzelnen Gerichts Monate später gelingt so im identischen Look, weil der Aufbau dokumentiert ist und nicht jedes Mal neu erfunden werden muss.
Im Lokal entstehen Bilder mit Kontext: das Gericht auf dem echten Tisch, die Bar im Hintergrund, das Team bei der Arbeit. Solche Aufnahmen tragen die Stimmung Ihres Hauses und eignen sich für Website, Social Media und Gastro-Reportagen. Der Preis dafür ist weniger Kontrolle über das Licht, was mitgebrachtes Equipment ausgleicht. Wer neben dem Essen auch Räume und Ambiente zeigen will, kombiniert das gern mit Hotelfotografie für Gastronomiebetriebe.
Ein Food-Shooting lässt sich gut mit weiteren Anlässen bündeln. Eine Neueröffnung, ein saisonales Menü oder ein Catering-Auftritt sind Momente, an denen sich Eventfotografie und Speisefotos ergänzen. So entsteht aus einem Termin eine ganze Bildwelt, statt vieler kleiner Einzelaktionen. Wie ein Termin grundsätzlich abläuft, erklärt unser Ratgeber zum Fotoshooting.
Ein Food-Shooting kostet nicht, weil jemand auf den Auslöser drückt, sondern wegen allem drumherum: Konzept, Lichtaufbau, Styling, die Zeit am Set, die Nachbearbeitung jedes ausgewählten Bildes und die Einräumung der Nutzungsrechte. In Wien beginnen kompakte Food-Pakete häufig bei rund 390 Euro, ein halber Tag für eine bebilderte Karte mit zehn bis fünfzehn Gerichten bewegt sich je nach Aufwand oft im Bereich von 600 bis 1.200 Euro, und professionelles Food-Styling schlägt mit etwa 150 bis 300 Euro zusätzlich zu Buche. Diese Zahlen sind Richtwerte, kein Fixpreis, denn der Aufwand hängt am Motiv und an der Menge.
Vorab klären wir Ziel, Bildstil, Gerichteliste und Verwendung. Am Set richtet die Küche portionsweise an, während Licht und Kamera bereits stehen, dann wird Teller für Teller fotografiert und direkt am Bildschirm kontrolliert. Nach dem Termin folgt die Auswahl über eine Online-Galerie und die Retusche der freigegebenen Bilder. Wenige Werktage später liegen die Dateien in Web- und Druckauflösung bereit, sRGB fürs Web und 300 dpi für den Druck.
| Faktor | Wirkung auf den Preis |
|---|---|
| Anzahl der Gerichte | Mehr Motive senken den Preis pro Bild, erhöhen aber den Gesamtaufwand |
| Studio oder vor Ort | Vor Ort kommen Anfahrt und mobiler Lichtaufbau dazu |
| Food-Styling | Aufwändiges Styling mit Stylist kostet extra, hebt aber die Wirkung |
| Retusche-Tiefe | Standardbearbeitung ist meist inklusive, komplexe Composings kosten mehr |
| Nutzungsrechte | Rein online ist günstiger als unbefristete Print- und Kampagnennutzung |
Bei größeren Mengen sinkt der Preis pro Bild deutlich, weil der Aufbau nur einmal anfällt. Für ein belastbares Angebot brauchen wir zwei Angaben: wie viele Gerichte fotografiert werden sollen und wofür die Bilder eingesetzt werden. Wer vorab einen Eindruck vom Studio und vom bisherigen Weg sucht, findet ihn auf der Seite Fotograf Wien, und umgesetzte Projekte zeigen unsere Referenzen. Wie man den passenden Anbieter grundsätzlich findet, beschreibt der Ratgeber zum Produktfotograf.
Der Teil, der beim Shooting gern übersehen wird, ist die rechtliche Seite. Bei reinen Speisefotos ist sie unkompliziert, sobald Personen ins Bild kommen, gelten aber klare Regeln. Das ist bei Gastro-Reportagen schnell der Fall, wenn Köche, Service oder Gäste erkennbar sind.
Das Urheberrecht am Foto bleibt beim Fotografen, es ist nicht übertragbar. Was Sie erhalten, sind Nutzungsrechte für einen konkreten Zweck. Klären Sie vorab, ob die Bilder nur online, auch im Druck oder zeitlich unbegrenzt verwendet werden dürfen. Wir halten den Umfang bei jedem Auftrag schriftlich fest, damit Ihr Marketing später nicht rätselt, was erlaubt ist. Eine kompakte Einordnung zu Urheber- und Nutzungsrechten bietet die WKO Berufsfotografen.
Sobald Personen erkennbar aufgenommen werden, greift in Österreich das Recht am eigenen Bild nach Paragraf 78 Urheberrechtsgesetz. Für die Veröffentlichung braucht es eine klare, am besten schriftliche Einwilligung, und bei geschäftlicher Nutzung kommt die DSGVO dazu. Den Gesetzestext finden Sie in der Rechtsinformation des Bundes zu Paragraf 78 UrhG. Wie stark der Gastro- und Tourismussektor auf gute Außenwirkung angewiesen ist, zeigen die Tourismusdaten des Ministeriums. Wer neben dem Foto auch die Außendarstellung als Ganzes plant, findet in unserer Fotoagentur für Unternehmen den passenden Rahmen.
Was kostet Foodfotografie in Wien?
Kompakte Food-Pakete beginnen in Wien häufig bei rund 390 Euro. Ein halber Tag für eine bebilderte Karte mit zehn bis fünfzehn Gerichten liegt je nach Aufwand oft zwischen 600 und 1.200 Euro, professionelles Food-Styling kommt mit etwa 150 bis 300 Euro dazu. Der genaue Preis hängt an der Anzahl der Gerichte, an Studio oder Vor-Ort-Termin, am Styling-Aufwand und an den Nutzungsrechten. Für ein Angebot genügen zwei Angaben: wie viele Gerichte und wofür die Bilder verwendet werden.
Wie viele Gerichte schaffen wir an einem Shooting-Tag?
Das hängt vom Aufwand pro Teller ab. Einfache Gerichte gehen schnell, aufwändig gestylte Kompositionen brauchen länger. Als grober Richtwert lassen sich an einem gut geplanten halben Tag rund zehn bis fünfzehn Gerichte in gleichbleibender Qualität fotografieren, an einem ganzen Tag entsprechend mehr. Voraussetzung ist, dass die Küche die Teller in Abstimmung mit dem Set frisch anliefert.
Studio oder vor Ort im Lokal: was ist besser für Food?
Beides hat seinen Platz. Das Studio liefert den kontrollierten, wiederholbaren Look, ideal für bebilderte Karten, Onlineshops und Verpackung. Vor Ort im Lokal entstehen Bilder mit echter Atmosphäre, die Tisch, Bar und Team zeigen. Viele Projekte kombinieren beides: saubere Speisefotos im Studio, dazu Stimmungsbilder im Lokal für Website und Social Media.
Warum sind professionelle Speisefotos besser als Handybilder?
Food reagiert extrem empfindlich auf Licht und Farbe. Deckenlicht färbt Saucen, der Handyblitz macht Oberflächen hart und billig, und der schnelle Winkel zeigt oft nur den Tellerrand. Professionelles Licht, durchdachtes Anrichten und eine dezente Retusche lassen Speisen frisch und appetitlich wirken. Auf Lieferplattformen und im Google-Profil entscheidet genau dieser Eindruck über die Bestellung.
Welche Bildformate und Auflösungen bekomme ich?
Sie erhalten die Bilder in den Formaten, die Sie brauchen: quer und hoch für Website und Karte, quadratisch für Instagram, dazu die richtige Auflösung für den jeweiligen Einsatz. Fürs Web liefern wir im Farbraum sRGB, für den Druck in 300 dpi. Wenn Sie die Verwendung vorab nennen, schneiden wir Ausschnitt und Format passend zu.
Brauche ich für Food-Bilder eine Einwilligung von Personen?
Für reine Speisefotos nicht. Sobald aber Personen erkennbar im Bild sind, etwa Köche, Service oder Gäste bei einer Gastro-Reportage, greift das Recht am eigenen Bild nach Paragraf 78 Urheberrechtsgesetz. Für die Veröffentlichung braucht es dann eine klare, am besten schriftliche Einwilligung, bei geschäftlicher Nutzung zusätzlich die Vorgaben der DSGVO.
Wie schnell bekomme ich die fertigen Food-Fotos?
Nach dem Shooting wählen Sie die Bilder aus, meist bequem über eine Online-Galerie. Danach folgt die Retusche der freigegebenen Aufnahmen. In der Regel liegen die fertigen Dateien in Web- und Druckauflösung wenige Werktage später bereit. Für saisonale Aktionen oder eine kurzfristige Karte ist auf Wunsch eine Express-Bearbeitung möglich.
Foodfotografie ist einer der wenigen Berührungspunkte mit dem Gast, den ein Betrieb vollständig in der Hand hat. Wer den Bildstil einmal sauber aufsetzt, konsequent bleibt und die Nutzungsrechte klar regelt, wirkt auf Karte, Website und Lieferplattform als das, was er sein will: eine Küche, die auf Qualität achtet. Der Aufwand dafür ist überschaubar, meist genügt ein gut geplanter halber oder ganzer Tag, und das Ergebnis arbeitet danach Monat für Monat für Sie. Gute Speisefotos altern langsam, weil sie nicht auf Effekte setzen, sondern auf Licht, Frische und Handwerk.
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